Alternative bei sehr dünner Hornhaut

Trans-PRK

Die Trans-PRK ist eine moderne Form der Augenlaserchirurgie zur Korrektur von Sehfehlern wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Astigmatismus. Dabei wird die oberste Hornhautschicht berührungslos mit dem Excimerlaser entfernt, ohne dass ein Schnitt oder Flap erforderlich ist. Anschließend modelliert derselbe Laser präzise das darunterliegende Hornhautgewebe, um die Sehstärke zu korrigieren und eine stabile, natürliche Sehschärfe zu erreichen. Diese Methode eignet sich besonders für Patienten mit dünner Hornhaut, bei denen andere Laser-Verfahren oft nicht möglich sind.

Trans-PRK in Istanbul, Türkei

Fehlsichtigkeiten können das alltägliche Leben immens beeinflussen. Immer eine Brille oder Kontaktlinsen zu tragen, empfinden viele als lästig. Da kommt das Augenlasern mit Trans-PRK ins Spiel. Was ist Trans-PRK und wie funktioniert es? Für wen eignet sich das Verfahren und gibt es Risiken? Dieser Artikel hat die Antwort.

MethodeTrans-PRK (no touch) Verfahren
AnwendungKurzsichtigkeit (bis -8 dpt.), Astimatismu (bis 2 dpt.)
AblaufAbtragung der obersten Hornhautschicht und anschließende präzise Korrektur der Fehlsichtigkeit direkt an der Hornhautoberfläche mit dem Excimer-Laser (ohne Flap und ohne mechanischen Kontakt).
OP-Dauerca. 15-20 Minuten für beide Augen
Kosten1800 Euro für beide Augen
Trans-PRK – Auf einen Blick

Daten & Fakten: Was ist das Trans-PRK-Augenlaser-Verfahren?

Trans-PRK steht für Transepitheliale Photorefraktive Keratektomie. Dabei handelt es sich um eine bewährte Form der Augenlaserkorrektur. Die Besonderheit des Verfahrens besteht darin, dass das Auge ausschließlich vom Laser berührt wird – es ist kein Schnitt in die Hornhaut nötig. Das macht Trans-PRK zu einer schonenden Alternative zu anderen Augenlaser-Methoden, die sich gerade für Menschen mit dünner Hornhaut empfiehlt. Man nennt die Methode auch „No-Touch-Technik“.

Geeignet ist Trans-PRK für Patienten mit Weitsichtigkeit, Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmung. Wie auch andere Augenlaserkorrekturen findet eine Trans-PRK-OP ambulant statt und erfordert nicht viel Zeit. Pro Auge werden etwa 10 Minuten veranschlagt.

Trans-PRK als Weiterentwicklung älterer Verfahren

Trans-PRK versteht sich als Weiterentwicklung von älteren Methoden zur Laserbehandlung der Augen. Sie kombiniert die Vorteile von PRK- und LASEK-Eingriffen. Da lediglich ein Excimer-Laser – z. B. ein sogenannter SCHWIND-Amaris-1050RS-Laser – zum Einsatz kommt, besteht kein direkter Kontakt mit dem Auge. So kann besonders präzise und gleichzeitig schnell gearbeitet werden.

Da nicht wie bei anderen Verfahren ein sogenannter „Flap“ entsteht, verläuft der Heilungsprozess schneller und schmerzärmer. Die Risiken sind noch geringer als bei anderen Augenlaserbehandlungen.

Für wen ist Trans-PRK geeignet?

Gerade Personen mit einer dünnen Hornhaut profitieren in hohem Maße von der Trans-PRK-Methode. Aber auch Menschen mit einer gewöhnlichen Hornhautdicke können sich für dieses Verfahren entscheiden. Außerdem eignet sich Trans-PRK für alle, die im Beruf oder Sport direkte Schädigungen des Auges erfahren können.

Trans-PRK empfiehlt sich insbesondere in folgenden Fällen:

  • Kurzsichtigkeit bis etwa -8 Dioptrien
  • Hornhautverkrümmung bis etwa 3 Dioptrien

Natürlich wägen Ärzte in einem Beratungsgespräch individuell ab, ob Trans-PRK sinnvoll ist oder nicht. In diesem Zuge ist eine gründliche Voruntersuchung notwendig. Damit die Behandlung infrage kommt, müssen die Dioptrienwerte über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr stabil bleiben. Bei starken Schwankungen und Abweichungen ist eine Laserbehandlung meist allgemein nicht zu empfehlen.

Ablauf einer Trans-PRK-OP: Schritt für Schritt

Bevor es überhaupt zu einer Operation kommt, erfolgen verschiedene Voruntersuchungen. Ärzte müssen abklären, ob Trans-PRK wirklich zu ihrem Patienten passt. Zudem wird der Prozess vorab gründlich besprochen – mitsamt aller möglichen Risiken und Nebenwirkungen sowie der optimalen Nachsorge.

Die Trans-PRK-Behandlung selbst nimmt nur wenige Sekunden in Anspruch, da der Excimer-Laser schnell und präzise ist. Der Ablauf gestaltet sich wie folgt:

  1. Betäubung: Betäubende Augentropfen sorgen dafür, dass Patienten keine Schmerzen während der Behandlung empfinden. Alles, was sie wahrnehmen, ist ein leichter Druck.
  2. Vorbereitung: Nun kommt schon der Excimer-Laser zum Einsatz. Der behandelnde Arzt entfernt die oberste Schicht der Hornhaut (Epithel) sanft und vorsichtig. Sie bildet sich innerhalb weniger Tage wieder selbst nach.
  3. Laserbehandlung: Schließlich wird die oberste Hornhautschicht umgeformt, damit eine Krümmung entsteht, mit der der Patient wieder scharf sehen kann.
  4. Nachsorge und Heilung: Für einen optimalen Verlauf der Heilung werden spezielle medizinische Kontaktlinsen eingesetzt. Diese schützen das Auge und können nach rund 4 Tagen wieder entfernt werden.

Es dauert nur ein paar Wochen, bis die Augen vollständig abgeheilt sind. Allerdings ist die Sehkraft bereits nach rund einer Woche wieder weitgehend hergestellt. Essenziell sind regelmäßige Nachuntersuchungen, um die Ergebnisse zu kontrollieren.

Patienten sollten sich nicht davon irritieren lassen, dass direkt nach der Operation Wundschmerzen auftreten. Auch Sehschwankungen sind vollkommen normal. Beides lässt im Normalfall nach wenigen Tagen nach.

Individuelle und präzise Ergebnisse mit Trans-PRK

Damit Patienten wirklich von einer Behandlung mit Trans-PRK profitieren können, ist eine individuelle Abstimmung nötig. Schließlich ist nicht nur jedes Auge individuell – auch Fehlsichtigkeiten sind äußerst unterschiedlich.

In vielen Augenkliniken kommt eine Kombination aus Hornhauttopographie und Aberrometrie zum Einsatz – zwei Verfahren, die die Augenoberfläche vermessen. Mit modernen Geräten kann eine Art 3D-Landkarte erstellt werden, während gleichzeitig analysiert wird, wie das Licht durch das gesamte Auge fällt.

Auf dieser Basis können Ärzte ein individuelles Abtragungsprofil anfertigen, das besonders präzise Ergebnisse ermöglicht. So wird die Fehlsichtigkeit mit dem Augenlasern effektiv behandelt.

Nachsorge nach einer Trans-PRK-Operation

Wer eine Trans-PRK-Behandlung vornehmen lässt, wird von seinem behandelnden Arzt ausführlich aufgeklärt – auch was die Nachsorge betrifft. Grundsätzlich wird Patienten zu Ruhe geraten. Außerdem sollten die Augen nicht unnötig berührt werden.

Besondere Vorsicht gilt beim Duschen und Waschen, da keine Seife in die Augen gelangen sollte. Falls das doch einmal der Fall sein sollte, kommen die verordneten Benetzungstropfen zum Einsatz. Die Augen sollten gut damit gespült werden, um Seifenreste effektiv zu entfernen.

Make-up und Kosmetik können bereits nach einer Woche wieder verwendet werden. Auf sportliche Aktivitäten sollten Patienten allerdings bis zu 3 Wochen verzichten. Die Sauna und das Schwimmbad sind ebenfalls zunächst zu meiden.

Risiken von Trans-PRK

Ganz allgemein gilt, dass dieses Augenlaserverfahren minimale Risiken mitbringt. Die Methode gilt deshalb als so sicher, da im Unterschied zu anderen Behandlungen nur Oberflächenbehandlungen der Hornhaut vorgenommen werden. Das reduziert das Komplikationsrisiko enorm.

Patienten sollten sich allerdings nicht wundern, dass es kurz nach der Operation zu Wundschmerzen kommt. Diese können sogar stärker ausfallen als nach dem Femto Lasik-Augenlasern (Laser-in-situ-Keratomileusis). Die Schmerzen lassen jedoch in der Regel schnell wieder nach.

Ein mögliches Risiko, das bei jeder Lasermethode besteht, ist eine Über- oder Unterkorrektur. Was bedeutet das? Je nachdem, ob zu viel oder zu wenig Hornhautgewebe entfernt wird, entsteht eine nicht ausreichende oder zu starke Korrektur, sodass die angestrebte Sehstärke nicht exakt erreicht wird. In so einem Fall ist oft eine Nachkorrektur nötig.

Vor- und Nachteile von Trans-PRK im Vergleich

Trans-PRK bietet viele Vorteile und ist deshalb eine beliebte Methode, wenn es darum geht, Fehlsichtigkeiten mittels Lasers zu korrigieren. Jedoch gibt es im Vergleich zu anderen Methoden mögliche Nachteile bzw. Risiken.

Vorteile

  • keine Berührung des Auges mit einem Instrument
  • kein manueller Schnitt mit einem Skalpell
  • ausschließlich Verwendung von Excimerlaser
  • besonders glatter Hornhautabtrag für schnelle Seherholung und beste Sehqualität (im Unterschied zu klassischer PRK)
  • minimale Behandlungsdauer
  • auch für Patienten geeignet, die Kontakt- oder Wassersport betreiben
  • oftmals kostengünstiger als die klassische PRK-Variante

Nachteile

  • höheres Infektionsrisiko als Femto-Lasik oder SMILE
  • höhere Schmerzen für 1-2 Tage (bis sich die Hornhaut regeneriert hat)
  • verpflichtendes Tragen schützender Kontaktlinsen
  • Seherholung von 2-3 Wochen (länger als bei Femto-Lasik oder SMILE)
  • längeres Auftreten von Augentrockenheit als nach ReLEx oder SMILE

3 wichtige Tipps rund zum Trans-PRK

Eine Augenlaser-Behandlung schafft Erleichterung und schafft für viele Menschen einen einfacheren Alltag. Gerade dann, wenn die Dioptrien der Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit recht hoch sind, können Brillen oder Kontaktlinsen dauerhaft als störend empfunden werden. Die Trans-PRK-Behandlung kommt ins Spiel. Doch bevor man sich für den Eingriff entscheidet, sollten ein paar Dinge berücksichtigt werden:

  1. Einen Spezialisten suchen: Damit Trans-PRK so risikoarm wie möglich abläuft, ist es wichtig, sich an einen Experten zu wenden. Gerade in der Türkei haben sich viele Ärzte auf Augenlaserbehandlungen spezialisiert und wenden die modernsten Technologien an. Augenkliniken in Istanbul sind für viele Patienten die erste Anlaufstelle, da ein tiefgehendes Fachwissen und praktische Erfahrung vorhanden sind.
  2. Ins Vorgespräch gehen: Vor jeder Trans-PRK-Behandlung sollte ein eingehendes und transparentes Gespräch erfolgen. Es geht nicht nur darum, die möglichen Risiken zu kennen und den Ablauf zu erfahren. Auch Ärzte sind durch diese Vorbesprechung ideal vorbereitet, sodass es hier gilt, offen und ehrlich zu kommunizieren.
  3. Nachsorge ernstnehmen: Um optimale Endresultate zu erzielen, sollte man sich gründlich an die besprochene Nachsorge halten. In der Regel informiert der Arzt seine Patienten über alle notwendigen Schritte und was es zu vermeiden gilt. Außerdem werden Termine zur Nachkontrolle vereinbart, um den Heilungsprozess zu überwachen.

Besonders wichtig ist, vor dem Eingriff alle aufkommenden Fragen zu stellen. Das gibt einem Patienten selbst mehr Sicherheit, sodass er optimal auf die Laserbehandlung vorbereitet ist.

Trans-PRK in der Türkei: Warum sich türkische Augenkliniken empfehlen

Die Türkei ist nicht nur ein beliebtes Reiseziel für Urlauber – auch der Gesundheitstourismus ist sehr populär. Immer mehr Menschen entscheiden sich gegen das Augenlasern in Deutschland und reisen für ihre Trans-PRK-Behandlung in die Türkei. Die Gründe dafür sind einfach:

  • Geringere Kosten: Während in Deutschland oftmals kein Weg um eine Finanzierung herumführt, da die Kosten für das Augenlasern so hoch sind, profitieren Patienten in der Türkei von geringeren Preisen. Oft ist eine Trans-PRK-Operation bereits mit etwas Sparen möglich.
  • Moderne Technologien: Ärzte in Augenkliniken in der Türkei sind spezialisiert und bilden sich regelmäßig weiter. Es kommen ausschließlich modernste Methoden wie das Oberflächenverfahren der Trans-PRK zum Einsatz.
  • Expertise: Neben ihren einschlägigen Qualifikationen sind türkische Augenärzte auch für ihre erfolgreichen Behandlungen bekannt. Es ist eine Menge praktischer Erfahrung vorhanden, sodass Patienten in den besten Händen sind.
  • Medizinische Standards: Erfahrene Ärzte in Augenkliniken in der Türkei setzen auf innovative Technik und sind geprüft sowie zertifiziert, um höchste Qualitätsstandards nachweisen zu können. Die Risiken sind in solchen Einrichtungen minimal und das Angebot an einer individuell gestalteten Nachsorge ist groß.

Somit gilt: Die Türkei ist nicht ohne Grund ein beliebtes Ziel für Gesundheitsreisen, sondern bietet beste Standards, wenn es um Augenlaserbehandlungen mit Trans-PRK geht.

Fazit

Wie diese Inhalte gezeigt haben, ist Trans-PRK eine innovative Operationstechnik, mit der eine Fehlsichtigkeit effektiv behandelt werden kann. Im Gegensatz zu anderen Verfahren entsteht kein direkter Kontakt zum Auge, was den Heilungsprozess und das Ergebnis positiv beeinflusst. Die Technologie ist bei besonders dünner Hornhaut zu empfehlen, kann aber auch bei anderen Patienten eingesetzt werden. Gerade Augenkliniken in der Türkei setzen auf diese Form der Sehkorrektur und erzielen präzise, risikoarme Ergebnisse.