Lasik-OP

Lasik (Laser-in-situ-Keratomileusis) ist die derzeit beliebteste Methode sich von der Brille oder den Kontaktlinsen zu befreien.

Mit über 30 Millionen Behandlungen weltweit ist Lasik der am häufigsten durchgeführte chirurgische Eingriff.

Zunächst wird die Hornhaut geöffnet und dann, mit Hilfe eines Lasers, das darunterliegende Gewebe teilweise abgetragen. Ziel ist es, die Brechkraft des Auges zu verändern um eine 100%ige Sehkraft zu erreichen. Angewendet wird die Lasik bei Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung (Astigmatismus).

Voruntersuchungen:

Bevor der Arzt die Lasik-Behandlung durchführt, sind verschiedene Voruntersuchungen notwendig.

  • Bestimmung der Hornhautdicke
  • Messung der Pupillengröße
  • Messung des Augeninnendrucks
  • Tränenfilmbestimmung
  • Wellenfront-Analyse
  • Exakte Bestimmung der Diptrienstärke mit Hilfe des Autorefraktometers

Wie läuft eine Lasik-Operation ab?

Schritt 1: Die Vorbereitung
Zu Beginn der Lasik wird die Oberfläche des Auges mit Augentropfen betäubt und die Haut in der Nähe des Auges, die Wimpern und Lider werden gereinigt und desinfiziert. Damit das Auge während der Behandlung offen bleibt und fixiert werden kann wird eine elastische Klammer (Lidspanner) zur Hilfe genommen.
Um die oberste Schicht der Hornhaut zu öffnen wird ein mechanisches Instrument benutzt, das sogenannte Mikrokeratom. Doch bevor der Schnitt mit dieser feinen Klinge erfolgt, setzt der Chirurg einen Fixationsring auf, mit Hilfe dessen das zu „lasernde“ Auge durch einen Ansaugvorgang stabilisiert wird.

Schritt 2: Der Schnitt
Nun wird die Öffnung der Hornhautoberfläche vorbereitet. Das Mikrokeratom wird auf dem Rahmen des Fixationsringes positioniert und mit einem sehr schnellen Schnitt die Hornhautlamelle, die auch als „Flap“ bezeichnet wird, geöffnet. Die extrem scharfe und feine Klinge des Mirkokeratoms wird und nur einmal benutzt. Nach Erzeugung des Hornhautdeckels werden das Instrument und der Ring wieder vom Auge entfernt.

Schritt 3: Das Lasern
Jetzt beginnt der wichtigste Teil der Lasik, das „Augenlasern“. Hierfür liegt der Patient unter dem Lasersystem, dem Excimer-Laser, welcher die Fehlsichtigkeit des Auges korrigiert. In dieser Phase wird das Gesicht des zu behandelnden Patienten teilweise mit einer dünnen Folie abgedeckt um eine sterile Operation zu gewährleisten. Daraufhin wird der Flap wie ein Buchdeckel mit feinen Werkzeugen hochgeklappt, damit das darunterliegende Gewebe frei liegt und der Laser eingesetzt werden kann. Nun kann der Excimerlaser das Hornhautgewebe des Auges entsprechend der Fehlsichtigkeit des Patienten abtragen bzw. modellieren. Damit der Laser immer punktgenau auf sein Ziel trifft, wird ein computergesteuertes Nachführungssystem angewendet. Dieses folgt den Bewegungen der Pupille.
Sobald die Korrektur erfolgt ist, wird der Hornhautdeckel wieder auf dem Auge positioniert und es erfolgt einer kurze Spülung, damit eventuelle Rückstände beseitigt werden können. Der zurückgeklappte Flap schützt das Auge und dient diesem als natürlicher Wundverband.

Das eigentliche „Augenlasern“ bei einer Lasik-Operation dauert nur wenige Sekunden.

Vorteile einer Lasik:

  • Ambulante Behandlung
  • Eingriff dauert nur ca. 20 Minuten
  • keine Schmerzen während der Behandlung
  • Sehschärfe wird schnell wiedererlangt
  • Arbeitsfähig nach 2-3 Tagen
  • Großer Erfahrungsschatz, aufgrund millionenfacher Eingriffe
  • Kostengünstig in Istanbul
  • Keine Sehhilfe mehr nötig

Wann kommt das Lasik-Verfahren zur Anwendung?

  • Kurzsichtigkeit: bis ca. -12 dpt
  • Weitsichtigkeit: bis ca. +6 dpt
  • Hornhautverkrümmung: bis ca. 6 dpt

95% aller fehlsichtigen Patienten sind für eine Lasik geeignet.

Weitere Lasik Verfahren: