Augenlasern

Was haben Brad Pitt und Jeanette Biedermann gemeinsam?

Lasik Brad PittBrad Pitt ist einer der gefragtesten Schauspieler Hollywoods und wurde bereits mehrmals zum “Sexiest Man Alive” gekürt.

Jeanette Biedermann ist eine bekannte deutsche Schauspielerin und Sängerin, vor allem bekannt aus der Serie “Guten Zeiten, Schlechte Zeiten”.

Beide Stars haben etwas gemeinsam. Beide waren kurzsichtig und auf Kontaktlinsen angewiesen.

Beide haben sich für ein Augenlaserverfahren entschieden, um ihre Fehlsichtigkeit endgültig korrigieren zu lassen.

Während Brad Pitt sich für das klassische LASIK-Verfahren entschied, wählte Jeannette Biedermann die sogenannte PRK Methode.

Was ist PRK?

Bei dem PRK-Verfahren (PRK steht für Photorefraktive Keratektomie) wurde 1986 zum ersten Mal ein Lasergerät eingesetzt, um Fehlsichtigkeiten wie z.B. Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Astigmatismus zu korrigieren.

Wie ist der Ablauf der PRK?

Nachdem die Augen des Patienten mit Hilfe von Augentropfen örtlich betäubt wurden, wird das Gewebe an der Oberfläche der Hornhaut vom Chirurgen vorsichtig entfernt. Das oberflächliche Gewebe wird auch als Epithel bezeichnet. Im zweiten Schritt erfolgt nun der Hornhautabtrag mit dem sogenannten Excimer-Laser. Durch eine gezielte Abflachung mit Hilfe des Lasers wird die Brechkraft der Hornhaut verändert. Das Resultat ist eine Korrektur der bestehenden Fehlsichtigkeit. Die Laserimpulse treffen die Hornhaut nur an der Oberfläche, die tiefer liegenden Zellschichten der Hornhaut bleiben bei der PRK unberührt. Das Epithel regeneriet sich in wenigen Tagen von alleine. Die Dauer der Operation beträgt nicht mehr als 5 Minuten.

Um den anfänglichen Wundschmerz nach der Operation etwas zu lindern, trägt der Patient ca. 3-4 Tage therapeutische Kontaktlinsen. Spätestens nach 3-4 Tagen hat sich das Epithel wieder vollständig zurückgebildet.

Im Gegensatz zur LASIK kann mit der PRK-Methode eine Kurzsichtigkeit nur bis maximal -6 Dioptrien behandelt werden. Eine Hornhautverkrümmung kann nur bis maximal 3 Dioptrien behandelt werden. Im Hinblick auf die Behandlung der Weitsichtigkeit ist der LASIK-Methode den Vorzug zu geben.

Was ist das Lasik-Verfahren?

Das LASIK-Verfahren ist eine operative Schnitttechnik in Kombination mit der Anwendung des Excimer-Lasers. Mit einem Mini-Hobel oder auch Keratom genannt erfolgt ein Einschnitt in die Hornhaut. Der so entstandene Hornhaut-Flap wird nun an die Seite geklappt. Die jetzt freiliegenden Teile des Hornhautgewebes werden mit dem Excimer-Laser modelliert, das bedeutet Hornhautgewebe wird bewußt abgetragen, um die Brechkraft der Hornhaut zu verändern. Auf diese Weise können Fehlsichtigkeiten wie Kurz- oder Weitsichtigkeit erfolgreich korrigiert werden.

Nach der Laserung wird der Hornhaut-Flap vorsichtig wieder zurückgelegt und haftet von selbst. Bereits am Tag nach der LASIK-OP erreicht der Patient seine volle Sehkraft – ohne Brille und ohne Kontaktlinsen. Mehr Infos zur Lasik-Methode finden Sie hier.